TV-Werbespot: Ärzte ohne Grenzen
Ein wirklich gut gemachter TV-Spot. Kurz, Knackig.. Find ich Klasse.
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Heute ist der 1. Dezember 2008 und wie jedes Jahr, wird an diesem Tag der Welt-Aids Tag “gefeiert”. Am 1. Dezember 1981 wurde Aids als eigenständige Krankheit anerkannt.
Die Rote Schleife ist das weltweite Symbol der Solidarität mit HIV-Infizierten und AIDS-Kranken.
Aids steht für Acquired Immune Deficiency Syndrome und bezeichnet eine Immunschwäche Krankheit. Steckt man sich mit dem HI-Virus an, führt dieses nach langjähriger Inkubationszeit zu Aids.
1. Phase (Akute Phase): Nach 4-6 Wochen der Ansteckung können Grippeähnliche Symptome auftreten wie Fieber, Nachtschweiß, geschwollene Lymphknoten und Übelkeit.
In der 2. Phase, der sog. Latenzphase, vermehrt sich das Virus im Körper und greift das Immunsystem an, in dieser Zeit treten keinerlei Symptome auf. Dies kann im Durchschnitt 9-11 Jahre dauern. Jedoch kann bei manchen Menschen innerhalb von Monaten Aids auftreten, auch gibt es Personen bei denen nach Jahren der Ansteckung kein Aids auftritt.
In der 3. Phase treten die gleichen Beschwerden auf wie in 1. geschildert, doch bilden sich die Symptome nicht mehr zurück
Nun folgt die 4. Phase in der Aids diagnostiziert wird. Hier treten versch. Infektionen auf, bei einem intakten Immunsystem können die relativ einfach bekämpt werden, ist das Immunsystem aber schon stark beschädigt, kann der Körper die Infektionen nicht abbauen. Auch können bösartige Tumore auftreten.
Die Therapie wird als Highly Active Antiretroviral Therapy (HAART) bezeichnet, hier kommen versch. antiretrovirale Medikamente zum Einsatz. Ziel der Therapie ist es, die Viruslast unter die Nachweisgrenze zu drücken und die CD4-Zellwerte zu erhöhen, um so das Immunsystem gegen Infektionen und andere Aids-definierende Erkrankungen zu stärken.
Prävention ist die effektivste Maßnahme gegen HIV. Durch den Gebrauch von Kondomen, sterilen Nadeln bei der Einnahme von Drogen. Nach einem Ereignis mit Ansteckungsrisiko kann die Wahrscheinlichkeit einer Infektion vermindert werden, wenn eine so genannte Postexpositions-Prophylaxe durchgeführt wird.
Aufgetaucht ist das HI-Virus zum ersten Mal 1930 in Zentralafrika, bis das Virus 1966 in Haiti nachgewiesen wurde und sich von dort ausbreitete in die USA und andere Länder der Welt.
In Deutschland leben z.Z. ca 56.000 Menschen mit dem HI-Virus. Jährlich stecken sich ca. 2.700 Personen neu an. Um die 650 Menschen sterben jährlich an den Folgen von Aids.
Weltweit leben z.Z. ca. 26 Mio. Menschen mit dem HI-Virus. Jährlich stecken sich ca. 4.1 Mio. Personen neu an. Um die 3.1 Mio. Menschen sterben jährlich an den Folgen von Aids.
Bereits über 25 Mio. Menschen sind an den Folgen von Aids gestorben.
46664 ist eine weltweite Kampagne der Nelson-Mandela-Stiftung, die das Bewusstsein gegenüber AIDS steigern und Menschen ermutigen will, gegen diese Krankheit zu kämpfen. „46664“ war die Häftlingsnummer Nelson Mandelas auf der Gefängnisinsel Robben Island (der 466. Gefangene, der 1964 inhaftiert wurde). Die seit 2002 aktive Kampagne hat vor allem mit der Ausrichtung großer Musikfestivals auf sich aufmerksam gemacht.
Quellen/Links: Wikipedia.de – Aids, Wikipedia.de – HIV, Gib Aids keine Chance, Welt Aids Tag, Ärzte ohne Grenzen Kampange
Bundespräsident Horst Köhler hat angesichts der humanitären Tragödie im Kongo die europäischen Staaten zu einem Militäreinsatz in der Region aufgefordert. “Ich bin wirklich nicht kriegslüstern”, sagte Köhler in Mainz. “Aber wenn wir es ernst meinen mit Werten, die für uns alle stehen, müssen auch die Europäer Soldaten stellen, um diesem Morden Einhalt zu gebieten.” Es könne nicht sein, dass im Rahmen eines glaubwürdigen UN-Mandats im Prinzip nur die Entwicklungsländer und die Afrikaner mit Truppen vor Ort seien.
Quelle: N24.de, Pressemeldung Ärtze ohne Grenzen, Länderbericht Ärzte ohne Grenzen
Gestern wurde es beschlossen, der ewige Regierungspräsident Robert Mugabe von Simbabwe teilt sich mit Oppositionsführer Morgan Tsvangirai die Macht, vielleicht ist dies ein erster Schritt in die richtige Richtung für Simbabwe.
Ein halbes Jahr nach den Wahlen und blutigen Auseinandersetzungen erhält der afrikanische Krisenstaat damit eine neue Regierung. Mugabe bleibt Staatschef, wird die Macht aber mit Tsvangirai teilen, der Regierungschef wird.

Die Europäische Union kündigte an, angesichts der politischen Fortschritte in Simbabwe Sanktionen vorerst nicht zu verschärfen. Die EU-Außenminister begrüßten am Montag in Brüssel die Einigung zwischen Mugabe und Tsvangirai. Die EU sei bereit, der geplanten Übergangsregierung mit einer Reihe von Maßnahmen zu helfen.
Mugabe, der seinen Machtanspruch in den vergangenen Jahren durch Repression, Wahl-Manipulationen und Gewalt absicherte, hat das Land nach Ansicht seiner Kritiker mit einer chaotisch verlaufenen Landreform in den Ruin geführt. Für die Simbabwer bedeutet die Krise Massenarmut, Hyperinflation und Gewalt. Im Wahlkampf und nach der Wahl waren Anhänger der Regierung gewaltsam gegen die Opposition vorgegangen, Tsvangirai hatte vorübergehend aus dem Land fliehen müssen.
Quelle: N24
Bilderquelle: Welt.de
Am 01.08.08 wurde für das abgeschlossene Geschäftsjahr die Bilanz veröffentlicht, allein die Sektion Deutschland hat im Jahr 2007 rund 34,5 Mio. Euro an Spenden einnehmen können. Von den Ausgaben in Höhe von 45,7 Mio. Euro wurden rund 87% (39,6 Mio.) für diverse Hilfsprojekte ausgegeben. Die Mehrausgaben wurden durch freie Rücklagen finanziert.
Laut Angaben von Ärzte ohne Grenzen erhielten Birma und Somalia die meiste Aufmerksamkeit.
Quelle: Pressebericht
Bereits am Anfang des Monats wurde bekannt das Ärzte ohne Grenzen ihre Hilfe in Somali abbricht.
Das Team wurde erst im Dezember 2007 entsendet, doch auf Grund von fehlenden Arbeitsgenehmigungen und Verhaftungen der Mitarbeiter zieht die Organisation nun ihre Mitarbeiter aus dem Gebiet zurück.
“Es ist uns nicht möglich gewesen, die Bedürfnisse der Menschen unabhängig zu evaluieren und dort zu helfen, wo die Not am größten ist,” so Robert. “Trotz großer Anstrengungen, die Beziehungen zu den Behörden zu verbessern, ist es uns nicht gelungen, ein Umfeld zu schaffen, das unabhängige und unparteiische Hilfe für diejenigen, die diese eigentlich dringend brauchen, garantiert.”
Als erstes sollte ich erwähnen, das ich sonst eigentlich nicht der jenige bin, der gerne ein Buch liest, es gibt glaube ich nur 2 Bücher die ich bis jetzt bis zum Ende gelesen habe, das wäre zum 1. Dan Brown – Diablous und nun Petra Meyer – Schmerzgrenzen.
Seit einiger Zeit unterstüze ich die Organisation Ärzte ohne Grenzen und habe gesehen, das es ein Buch gibt mit Erfahrungsberichten zu einigen Hilfseinsätzen die Ärzte ohne Grenzen durchführt und das hörte sich recht Interessant an.
In diesem Buch werden versch. Personen “interviewt” die Ihre persönlichen Erfahrungen schildern. Unter anderem über Seuchen in Angola, Psychologische Hilfe in Kolumbien, Chirugie in Sierra Leone, HIV/AIDS in Malawi, Nachkriegsversorung im Irak, Unterernährung in Niger und Vertreibung im Sudan.
Dieses Buch beschreibt teilweise in drastischer Art und Weise was es wirklich bedeutet, vor Ort zu helfen. Teilweise kann man sich echt nicht vorstellen, das es in diesen Regionen so zu geht, das man Leichen aus Straßen abtransportiert, das man kleinen Kindern Beine amportieren muss, das 2-3 jährige gerade mal ein paar Kilo wiegen, erschreckt ein doch schon sehr. Das die kämpfenden Truppen selbst die internationalen Helfer überfallen, festhalten oder verschleppen, das sie von der Regierung oder Melizen ins Gefängnis gesteckt werden, wegen Spionage vorwürfen.
Ich kann nur jedem dieses Buch empfehlen.
Ich finde es gut, das es Menschen gibt die sich so derart engagieren und sich selber in große Gefahr begeben um Ihre Hilfe anzubieten, ein großen Respekt hierfür, das sie in die Region reisen wo sonst keiner darüber redet oder sich gar hintraut.
Link: Amazon.de, Ärzte ohne Grenzen